Here is a the outline of the objectives according to the Berliner Rahmenplan der Oberstufe für Mathematik 1 for the Grundkurs and the Leistungskurs
All topics are also covered in the Grundkurs except the sections under Zusätzlich: Leistungskursfach
Algorithmus und Zahl [L1]
Q 1 / 2
- einen propädeutischen Grenzwertbegriffs insbesondere bei der Bestimmung von Ableitung und Integral nutzen,
- geeignete Verfahren zur Lösung von Gleichungen und Gleichungssystemen auswählen,
Q3
- ein algorithmisches Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme erläutern und es anwenden,
- einfache Sachverhalte mit Tupeln (Listen, Vektoren) bzw. Matrizen (Koeffizientenmatrizen, Tabellen) beschreiben.
Zusätzlich: Leistungskursfach
Q1 / 2
- Grenzwerte (von Zahlenfolgen und Funktionen) auf der Grundlage eines propädeutischen Grenzwertbegriffs insbesondere bei der Bestimmung von Ableitung und Integral nutzen.
Messen [L2]
Q1
- Sekanten- und Tangentensteigungen zu Funktionsgraphen bestimmen,
- Änderungsraten berechnen und deuten,
- Bestände aus Änderungsraten und Anfangsbestand berechnen,
Q2
- Inhalte von Flächen, die durch Funktionsgraphen (von Potenzfunktionen f mit $${f(x) = x^n , n \in \mathbb{Z}, n \neq {−1}}$$ ganzrationalen und Exponentialfunktionen) begrenzt sind, mithilfe bestimmter Integrale ermitteln,
- Lage- und Streumaße einer Stichprobe bestimmen und deuten,
Q4
- Erwartungswert und Standardabweichung der Binomialverteilung bestimmen und deuten,
Q3
- Streckenlängen und Winkelgrößen im Raum (auch mithilfe des Skalarprodukts) bestimmen,
- Abstände (Punkt-Punkt, Punkt-Ebene, Gerade-Ebene, Ebene-Ebene) bestimmen.
Zusätzlich: Leistungskursfach
Q2 / 4
- Inhalte von Flächen, die durch Funktionsgraphen begrenzt sind, bestimmen (ggf. näherungsweise), auch mithilfe uneigentlicher Integrale und unter Verwendung der Produktintegration,
Q2
- Erwartungswert und Standardabweichung diskreter Zufallsgrößen bestimmen und deuten,
Q3
- Abstände (Punkt-Gerade, Gerade-Gerade) bestimmen,
Q2 / 4
- das Volumen von Körpern bestimmen, die durch Rotation um die Abszissenachse entstehen.
Raum und Form [L3]
Q3
- geometrische Sachverhalte in Ebene und Raum koordinatisieren (geometrische Interpretation von Gleichungssystemen und ihrer Lösungen) und im Koordinaten system darstellen,
- elementare Operationen mit geometrischen Vektoren ausführen und Vektoren auf Kollinearität untersuchen,
- Vektoren beim Arbeiten mit geradlinig bzw. ebenflächig begrenzten geometrischen Objekten anwenden,
- das Skalarprodukt geometrisch deuten,
- Geraden und Ebenen (durch Parameter-, Koordinaten- und Normalenform) analytisch beschreiben und Lagebeziehungen untersuchen (vgl. L2).
Zusätzlich: Leistungskursfach
- die Lagebeziehungen von Punkten, Geraden und Ebenen (auch Scharen) untersuchen.
Funktionaler Zusammenhang [L4]
Q1
-
Funktionen
- Potenzfunktionen mit ganzzahligen Exponenten,
- ganzrationale und
- Exponentialfunktionen zur Beschreibung und Untersuchung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen (z. B. in Fragestellungen zu Sachsituationen, die auf Rekonstruktion von Funktionsgleichungen, Extremalprobleme etc. führen),
-
in einfachen Fällen
- Verknüpfungen (additiv und multiplikativ) und
- Verkettungen von ganzrationalen und Exponentialfunktionen zur Beschreibung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen
-
die Ableitung insbesondere als lokale Änderungsrate deuten,
-
Änderungsraten funktional beschreiben (Ableitungsfunktion) und interpretieren,
-
Potenzfunktionen mit ganzzahligen Exponenten, ganzrationale und Exponentialfunktionen ableiten, auch unter Verwendung der
- Konstanten-,
- Potenz-,
- Faktor- und
- Summenregel,
-
die Produktregel und die Kettenregel (mit linearer bzw. quadratischer innerer Funktion) zum Ableiten verwenden,
-
die Ableitung zur Bestimmung von Monotonie, Extrema und Wendepunkten (notwendige Bedingung und inhaltliche Begründungen für die Existenz) von Funktionen nutzen,
Q1 / 2
- Ableitungsgraphen aus Funktionsgraphen entwickeln und umgekehrt,
Q2
- das bestimmte Integral deuten, insbesondere als (re-)konstruierten Bestand,
- geometrisch anschaulich den Hauptsatz als Beziehung zwischen Ableiten und Integrieren begründen,
- Integrale von Funktionen (Potenzfunktionen f mit $${f(x) = x^n , n \in \mathbb{Z}, n \neq {−1}}$$ , ganzrationalen und Exponentialfunktionen) mittels Stammfunktionen bestimmen,
Q4
- die Binomialverteilung zur Beschreibung stochastischer Situationen nutzen.
Zusätzlich: Leistungskursfach
- Wurzelfunktionen,
- gebrochenrationale Funktionen und
- Funktionen wie
- $${f(x) = ln(x)}$$
- $${ f(x) = sin (x)}$$
- $${ f(x)= cos (x)}$$ zur Beschreibung und Untersuchung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen
- in einfachen Fällen
- Verknüpfungen und
- Verkettungen (zwei Funktionsklassen) sowie
- Scharen von Funktionen zur Beschreibung quantifizierbarer Zusammenhänge nutzen,
- die Ableitung mithilfe der Approximation durch lineare Funktionen deuten und Asymptoten ermitteln,
- zum Ableiten von Funktionen
- die Quotienten- und
- die Kettenregel verwenden,
- Ableitungen zur Bestimmung von
- Extrema und
- Wendepunkten (notwendige Bedingung und hinreichende) von Funktionen nutzen,
- die ln-Funktion als Stammfunktion von $${x \rightarrow \frac{1}{x} }$$ und als Umkehrfunktion der e-Funktion nutzen,
- Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen zur Beschreibung stochastischer Situationen nutzen
Daten und Zufall [L5]
Q2
- exemplarisch statistische Erhebungen planen und auswerten,
- Sachverhalte mithilfe von Baumdiagrammen oder Vierfeldertafeln untersuchen und damit Problemstellungen im Kontext bedingter Wahrscheinlichkeiten lösen,
- Teilvorgänge mehrstufiger Zufallsexperimente auf stochastische Unabhängigkeit anhand einfacher Beispiele untersuchen,
- Anwendungssituationen mithilfe des Urnenmodells (mit und ohne Zurücklegen) untersuchen,
- Simulationen zur Untersuchung stochastischer Situationen verwenden,
Q4
- die Binomialverteilung und ihre Kenngrößen (n, p) nutzen,
- in einfachen Fällen aufgrund von Stichproben auf die Gesamtheit schließen (k-σ-Intervalle, Signifikanzbegriff).
Zusätzlich: Leistungskursfach
Q4
- Hypothesentests bei Binomialverteilungen interpretieren und die Unsicherheit (Fehler 1. und 2. Art) der Ergebnisse begründen,
- exemplarisch diskrete und stetige Zufallsgrößen unterscheiden und die „Glockenform“ als Grundvorstellung von normalverteilten Zufallsgrößen nutzen,
- stochastische Situationen untersuchen, die zu annähernd normalverteilten Zufallsgrößen führen
-
Auszüge ausschließlich für schulische Zwecke - Quelle: Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe - Mathematik, Herausgeber - Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin ↩︎